Datenschutzerklärung

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Zimmerei und Dachdeckerei Kreutz GmbH & Co. KG

1. Geltungsbereich

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen dem Auftragnehmer (Zimmerei/Dachdeckerei) und dem Auftraggeber über Bauleistungen, Lieferungen und sonstige Leistungen.
  2. Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nur Vertragsbestandteil, wenn ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.
  3. Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB) als auch Unternehmern (§ 14 BGB), sofern nichts Abweichendes geregelt ist.

2. Vertragsabschluss

  1. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
  2. Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Ausführung der Leistung zustande.
  3. Nebenabreden und Änderungen bedürfen der schriftlichen Bestätigung.

3. Leistungsumfang

  1. Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.
  2. Technische Änderungen bleiben vorbehalten, soweit sie dem Auftraggeber zumutbar sind.
  3. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Subunternehmer einzusetzen.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

  1. Alle Preise verstehen sich in Euro und zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer, sofern nicht anders angegeben.
  2. Abschlagszahlungen können entsprechend dem Baufortschritt verlangt werden (§ 632a BGB).
  3. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug fällig.
  4. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe berechnet (§ 288 BGB).
  5. Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Zahlungsverzug die Arbeiten einzustellen.

5. Ausführungsfristen

  1. Ausführungsfristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als solche vereinbart wurden.
  2. Verzögerungen aufgrund höherer Gewalt, Witterung oder unvorhersehbarer Umstände verlängern die Frist angemessen.
  3. Der Auftraggeber hat für ungehinderten Zugang zur Baustelle zu sorgen.

6. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

  1. Der Auftraggeber stellt sicher, dass alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen.
  2. Baustrom, Wasser und ggf. Gerüste sind – sofern nicht anders vereinbart – vom Auftraggeber bereitzustellen.
  3. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.

7. Abnahme

  1. Die Abnahme erfolgt nach Fertigstellung der Leistung.
  2. Wird keine förmliche Abnahme vereinbart, gilt die Leistung als abgenommen, wenn:
    • sie in Gebrauch genommen wurde oder
    • innerhalb von 12 Werktagen keine wesentlichen Mängel gerügt wurden.
  3. Teilabnahmen sind zulässig.

8. Gewährleistung

  1. Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
  2. Für Bauleistungen beträgt die Gewährleistungsfrist:
    • 5 Jahre gemäß § 634a Abs. 1 Nr. 2 BGB.
  3. Bei Unternehmern kann die Gewährleistung auf 1 Jahr verkürzt werden (sofern rechtlich zulässig).
  4. Offensichtliche Mängel sind unverzüglich schriftlich anzuzeigen.

9. Haftung

  1. Der Auftragnehmer haftet uneingeschränkt für:
    • Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit
    • Schäden aus Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit
  2. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten).
  3. Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

10. Eigentumsvorbehalt

  1. Gelieferte Materialien bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.
  2. Eine Weiterveräußerung ist nur im ordnungsgemäßen Geschäftsverkehr zulässig.

11. Kündigung

  1. Der Auftraggeber kann den Vertrag jederzeit kündigen (§ 648 BGB).
  2. In diesem Fall hat der Auftragnehmer Anspruch auf:
    • Vergütung der bereits erbrachten Leistungen
    • sowie entgangenen Gewinn (pauschal 5–10 %, sofern nicht höher nachgewiesen)

12. VOB/B

  1. Sofern ausdrücklich vereinbart, gilt ergänzend die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil B (VOB/B).
  2. Bei Widersprüchen geht die individuelle Vereinbarung vor.

13. Datenschutz

  1. Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften verarbeitet (DSGVO, BDSG).
  2. Weitere Informationen sind der Datenschutzerklärung auf der Website zu entnehmen.

14. Gerichtsstand und anwendbares Recht

  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
  2. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist – soweit gesetzlich zulässig – Neumünster.
  3. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

15. Schlussbestimmungen

  1. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.
  2. Anstelle der unwirksamen Regelung gilt die gesetzliche Vorschrift.

 

 

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